º Greenpeace ist für Feinstaubfilter an Druckern
Greenpeace fordert, dass Laserdrucker und -kopierer mit einem Feinstaubfilter ausgerüstet werden, da sie während des Druckvorgangs Feinstaub in die Umgebung abgeben. Aus diesem Grund plädiert die Organisation dafür, dass keiner dieser Drucker oder Kopierer mehr ohne einen effizienten Filter auf den Markt gelangen darf.
Die von den Druckern und Kopieren abgegebenen Feinstaubpartikel können verteilen sich in der Luft und können über die Atemwege der Menschen in die Lunge geraten und dort möglicherweise Schaden anrichten. Da es damit eine Bedrohung für die Menschen darstellt, sollten nur noch Geräte auf den Markt kommen die mit einem solchen Filter ausgestattet sind.
Manfred Santen, der Chemieexperte der Umweltorganisation erklärte, dass die Gefahr bei Dieselautos erkannt und beseitigt wurde. Nun wäre es an der Zeit auch die Hersteller von Laserdruckern in die Pflicht zu nehmen. Bereits seit Jahren wird die Gefahr durch Feinstaub von Herstellern, Politikern und Behörden Beschwichtigt. Doch der Toxikologe an der Universität Kiel Hermann Kruse schließt sich der Forderung von Greenpeace an. Auch er ist der Meinung, dass es an der Zeit ist zu handeln, weil es Anzeichen für Risiken gibt. Wenn nicht gehandelt wird, dann kann es vielleicht für sehr viele Menschen schon zu spät sein.
Wer sich allerdings vor dem Feinstaub schützen möchte, der kann einen Tintenstrahldrucker verwenden. Der Fachhandel für Laserdrucker bietet mittlerweile spezielle Filter zum Nachrüsten an. Diese werden genau vor der Öffnung angebracht aus der die Luft, die mit dem Feinstaub belastet ist, in die Umgebung gelangt.