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Tintenstrahldrucker | Vergleich


º Aus PDF mach WWF

Die Naturschutzorganisation WWF stellte ein neues “grünes Dateiformat” vor, wodurch Computernutzer ganz einfach ein PDF erzeugen könnten, das allerdings nicht ausgedruckt werden kann. Dadurch soll Papier eingespart, der Waldbestand geschützt und natürlich auch teure Druckertinte eingespart werden.

Papier und Tinte sparen, der Umwelt zuliebe

Laut der Statistikbehörde Eurostat werden in Europa jedes Jahr rund 655.000 Tonnen CO2 durch überflüssige Ausdrucke emittiert. Ein jeder Büromitarbeiter drucke im Schnitt 31 Seiten pro Arbeitstag aus, sieben davon würden innerhalb kürzester Zeit wieder im Müll landen. Dem will WWF nun entgegenwirken und die Büroangestellten zu mehr Umweltschutz aufrufen! Daneben könne das Unternehmen enorme Kosten für Druckertinte und Toner einsparen – das sollte Grund genug sein, um das neue grüne Dateiformat in den Unternehmen zu etablieren.

“Save as WWF, save a tree”

Bislang sei nur ein Plugin als Mac-OS-X-Version erhältlich, die Windows-Version stehe aber auch schon in den Startlöchern und so würde es nicht mehr lange dauern, bis auch hierfür das grüne Dateiformat verfügbar wäre, um die Umwelt dadurch zu schützen. Mit dem Slogan “Save as WWF, save a tree” sollte man auf die herkömmliche Weise ganz einfach ein PDF abspeichern können, das danach von allen gängigen Programmen geöffnet werden kann, die auch PDFs öffnen können. Die Software hierfür ist kostenlos und der User könnte dadurch immer selbst entscheiden, welche Dokumente druckbar sein sollen und welche nicht.

Umweltbewusstsein am Arbeitsplatz fördern

Entwickelt wurde dieses neue ökologische Dateiformat von der Werbeagentur Jung von Matt in Hamburg, in Zusammenarbeit mit dem WWF. Der Vorstand der Agentur meinte, dass “es darum geht, sich Gedanken zu machen: Brauche ich das wirklich?”. Zurückzuführen sei diese Überlegung auf den enormen Anstieg des Papierverbrauchs in den letzten Jahrzehnten. Seit 1950 hat sich der Papierverbrauch auf 367 Tonnen pro Jahr versiebenfacht, allein 18,5% davon sei den Deutschen in die Schuhe zu schieben. Bleibt also abzuwarten, wie sich diese neue Entwicklung bewährt und ob sie tatsächlich etablieren kann. In erster Linie ist wohl an die Geschäftsführer zu appellieren, da sie es sein werden, die in ihrem Unternehmen letzten Endes die Verwendung der grünen Dateien propagieren sollten.

Ein Kommentar to “Aus PDF mach WWF”

º Krümelmonster meint:

Mal ganz ehrlich ist ja eine nette Idee, Papier sparen zu wollen, aber im Grunde doch eher ein Mediengag, denn viele Sachen müssen ausgedruckt werden und ein Dateiformat kann letztlich auch geändert werden. von daher, zumal letztlich auch der Stromverbrauch eines Rechners oder Tablets oder was auch immer der Umwelt nicht gerade weiter hilft.



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